
Create Your First Project
Start adding your projects to your portfolio. Click on "Manage Projects" to get started
Faust II
(eine Tragikomödie)
Projektart
Abendfüllend
Premiere
Januar 2026
Aufführungstermine
Aula des Kulturanum
Karl-Marx-Allee 7, 07747 Jena
17.01.
VORSPIEL AUF DEM THEATER um 18:15 und um 19:00 FAUST II
18.01.
VORSPIEL AUF DEM THEATER um 14:15 und um 15:00 FAUST II
23.01.
VORSPIEL AUF DEM THEATER um 18:15 und um 19:00 FAUST II
24.01.
VORSPIEL AUF DEM THEATER um 18:15 und um 19:00 FAUST II
25.01.
VORSPIEL AUF DEM THEATER um 14:15 und um 15:00 FAUST II
Aula des Universitätshauptgebäudes Jena
Fürstengraben 1, 07743 Jena
28.03.
VORSPIEL AUF DEM THEATER um 18:15 und um 19:00 FAUST II
29.03.
VORSPIEL AUF DEM THEATER um 14:15 und um 15:00 FAUST II
Tickets
Bitte holen Sie Ihre Tickets immer bis zum Beginn von VORSPIEL AUF DEM THEATER ab. Die Tickets sind vorab kostenlos erhältlich. Vor Ort steht eine Spendenbox bereit.
Ensemble
(Alphabetisch)
Baccalaureus, dunkler Chor – Felix Käßner
Baucis, Proteus, heller Chor – Laureen Fey
Bephisto, dunkler Chor – Bjarne Braunschweig
Faust – Helena Hummel
Helena, Gretchen – Zoë Schubarth
Homunculus, Euphorion, dunkler Chor – Aurelio Kischkies
Iustitia – Lena Kirsch
Kaiser, Chorführerin dunkler Chor – Luise Walter
Kanzler, Philemon, heller Chor – Nils Brüning
Mephisto – Torben Bunzenthal
Paris – Jakob Menkens
Wagner, heller Chor – Moritz Schurt
Wanderer, Chorführerin heller Chor, Sorge – Elena Gabriel
Regie – Lena Kirsch, Torben Bunzenthal
Textfassung – Lena Kirsch
Leitung AG Bühnenbild – Bjarne Braunschweig
Leitung AG Kostüme – Felix Käßner
Leitung AG Öffentlichkeitsarbeit – Luise Walter
Tanzchoreografie – Elena Gabriel
Kamera und Schnitt – Max Rohde, Luca Kramer
Weitere Unterstützung durch: Beatrice Kirsch, Christian Klose, Max Hofmeister, Franziska Keller u.v.m.
Projektleitung – Lena Kirsch, Torben Bunzenthal
Förderung und Unterstützung durch
Nachhaltige Projektchecks und die ALe der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Wisst ihr, was mich Poeten
Erst recht erfreuen sollte?
Dürft ich singen und reden,
was niemand hören wollte.
(Satiriker) Vers 5295-5299
Antike, Schildkröte, Helena, Drogen, Kapitalismus, Krieg, Teufel, Sex, Plastikpalme, Engel, Hörspiel, Einmachglas
All dies und vieles mehr wird in der Theaterinszenierung FAUST II unter dem großen Leitthema der Gerechtigkeit vereint – eine Produktion des Freien Theaters AktEins e. V. und des Instituts für Germanistische Literaturwissenschaft der FSU Jena unter der Leitung von Lena Kirsch und Torben Bunzenthal. Goethes Text (in einer gekürzten und bearbeiteten Fassung) verschmilzt sich hier mit Filmcollagen, Hörspiel, modernem Bühnenbild und absurden Requisiten zu einem immersiven Theatererlebnis. Zuschauende werden Goethes „ernste Scherze“ dabei nicht nur aus sicherer Entfernung erleben, sondern stehen teilweise selbst mitten im Geschehen.
Kaum ein Werk hat die Literatur- und Theaterwelt so geprägt wie Goethes FAUST. Der Autor bestimmte, dass der zweite Teil erst nach seinem Tod veröffentlicht werden dürfe, damit er „Menschen fort und fort ergötze und ihnen zu schaffen mache“: Noch immer ist Faust auf der Suche nach dem, was die Welt tief im Innersten zusammenhält. Begleitet von seinem treuen Schatten Mephisto wandert er durch die „große Welt“. Auf ihrer Reise durch Raum und Zeit hinterlassen sie eine Spur der Zerstörung, die uns in unsere düstere Gegenwart des 21. Jahrhunderts führt. Dabei strebt die Reise der beiden Protagonisten stets zu einer Frage: Wie soll über Fausts Leben auf Erden gerichtet werden?
Stimmen der Regie:
„Den Wunsch, Faust zu inszenieren, trage ich in mir, seit ich das Werk zum ersten Mal gelesen habe. Als Torben dann vor vier Jahren den Wunsch äußerte, FAUST II zu inszenieren, war ich sofort dabei, zumal unsere Inszenierungsstile harmonieren und wir beide einen sehr wissenschaftlichen Anspruch an unsere Projekte haben.
Es ist bisher mein größtes Projekt, das seit vier Jahren immer im Hintergrund mitläuft und wo ich viele meiner Interessen und Leidenschaften integrieren kann – meine Liebe zur Literatur, antiken Kultur, aber auch meine Hobbys wie z.B. Akrobatik. Der Text von FAUST; gerade FAUST II fasziniert mich aufgrund von der Vielschichtigkeit der Themen und Figuren und der Ästhetizität der Darstellung und Sprache. Egal, wie oft man den Text liest, man findet immer noch ein neues faszinierendes Detail. Diese Vielfalt der Ebenen nun unter dem Gesichtspunkt der Gerechtigkeit zu betrachten und tiefer herauszuarbeiten, ist spannend. Zugleich stehen uns durch die Vielzahl der Darstellungsmittel so viele Möglichkeiten offen, Details und Lesarten sicht- und erfahrbarer zu machen. Diese detailverliebte Arbeit ist das, was mir am meisten Freude bereitet und was mit unserem fantastischen Ensemble sehr gut funktioniert.“
(Lena Kirsch)
„Ich freue mich sehr gemeinsam mit Lena den zweiten Teil meiner Gerechtigkeitstriologie zu inszenieren. Alle drei Stücke nähern sich aus unterschiedlichen Perspektiven dem Streben der Menschheit nach Gerechtigkeit. Das essayistische Theaterstück NENNT MICH ISMAEL hinterfragt die mediale Darstellung der RAF. Es handelt von Terroristen, die aufgrund ihrer Gerechtigkeitsvorstellungen 34 Menschen töteten und unzählige weitere verletzten. Gleichzeitig stellte NENNT MICH ISMAEL die Frage nach einem gerechten Umgang mit der Geschichte.
Nun widmet sich unser ausschließlich aus Ehrenamtlichen bestehendes Ensemble einem Klassiker des deutschen Theaters, der seit seiner Entstehung immer wieder neu interpretiert wurde: Goethes FAUST. Dessen Popularität zeigt sich allein daran, dass dies bereits die dritte Faust-Inszenierung ist, an der ich mich seit 2016 beteilige. Ich freue mich jedoch sehr, nun erstmals in die Welt des – teilweise als unspielbar diffamierten – zweiten Teils zu springen. Ausgangspunkt der Inszenierung ist ein Unverständnis, das mich seit meiner Schulzeit nicht loslässt: Wieso kommt Faust in den Himmel und wird nicht für seine Taten bestraft?“
(Torben Bunzenthal)
Wer jetzt schon kleine Eindrücke erhalten möchte, kann gern auf Instagram unter faust2.akteins folgen.
Wir würden uns außerdem sehr über Stoffspenden freuen! Da unser gesamtes Projekt möglichst nachhaltig gestaltet werden soll, verwenden wir für das Bühnenbild, die Kostüme und die Requisiten alte, nicht mehr benötigte Stoffe. Wer also ungenutzten Stoffen eine neue Verwendung geben möchte, kann sie gern spenden. Es ist egal, welche Größe, welches Material und welche Farbe sie haben! Kontakt über folgende E-Mail-Adresse: Faust2.akteins@gmail.com
Kontakt zur Projektleitung: lena.kirsch@uni-jena.de / torben.bunzenthal@uni-jena.de
Kontakt zum Projekt: Faust2.akteins@gmail.com


















